trava Sapuce VII-

Dolina Komanice (Boljske Grede) / Durmitor
EB: Jo Friedl, Gregor Pribernig, Marcus Groinig und Stefan Lieb am 19.05.2008 (von unten onsight erstbegangen)
VII-, vielfach zwischen V und VI (400m, 10 Sl)

Trava Sapuce.JPGTrava Sapuce

 

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Anfahrt: Von Podgorica über Niksic in den kleinen Ort Savnik am südlichen Rand des Durmitor-Gebirges. Von dort etwa 2 km dem Wegweiser “Zabljak” folgen, dann weiter dem Wegweiser “Kanjon Komarnice” folgen. Wenige km der kleinen Straße nach, bei Weggabelung links, dann gleich wieder rechts und immer der kleinen Straße folgen bis ins Tal. Dort hinten im Tal parken, wo nach westeuropäischen Maßstäben nichts mehr geht mit einem normalen Auto. Kyrillisch-Wörterbuch zum Lesen der Wegweiser nicht vergessen!

Zustieg zur Wand: Immer dem gut markierten Wanderweg ins Tal folgend bis rechtshaltend der Wandabschnitt sichtbar wird (vgl. Wandfoto; kurz zuvor wechselt der Wanderweg auf die im Aufstiegssinn linke Talseite). Rechts runter zum Bach, diesen überqueren und weiter zum Wandfuß. Details siehe Topo und Wandfoto » .

Abstieg: Durch Abseilen über die bzw. nahe der Route (1. Abseilstelle an Baum 10m links des Ausstiegs). An den Abseilstellen steckt ein Bolt bzw. werden Abseilschlingen an Bäumen benutzt.

Material: In den Längen steckt bis auf einen Normalhaken in der 9. Länge nichts, an den Ständen meistens ein Bolts oder sie lassen sich gut einrichten. Wir haben 2 Sätze Cams bis Größe 4, einen 4,5 er Cam, einige C3, einen Satz Klemmkeile und einige wenige Haken benutzt. Ob Wiederholer ähnlich viel brauchen müssen sie selbst entscheiden.

Charakteristik: Alpine, fast cleane Tour mit einigen spannenden (!) Passagen (viele breite Risse) und etlichen herben sowie botanischen Akzenten. Nichts für Schöngeisterdie jeden Meter die Bolts blinken sehen wollen, wer jedoch mit einigen grindigen Passagen umgehen kann, findet auch viele schöne alpine Klettermeter vor. Die Seillängen lassen sich durchaus gut absichern, und der Fels ist fast immer gut! Alles weitere siehe Topo…Die Variante “Friedl/Groinig” die links von der Tour beginnt und dann kreuzt ist weniger zu empfehlen. In der 2. Länge befindet sich eine große Schuppe, die, als Markus versuchte an ihr vorbeizuschleichen, nach außen nachgab. Die oberen Längen dieser Variante nach dem Band sind auch mit großer Begeisterung bestenfalls als landschaftlich wertvoll zu bezeichnen:)