zick-zack VII

Kleiner Winkelkogel / Fölz
Direkter Nordwestpfeiler

EB: R. u. E. Gruber, 31.10.1982 eine Sl. VII der Rest zw. VI+ und V

Winkelkogel Fölz  Zick ZackPic0044Winkelkogel Fölz  Zick ZackPic0021

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Anfahrt: Von Bruck; Kapfenberg weiter durch den Thörlgraben nach Thörl, am Ende des Ortes nach links in den Thörlgraben Richtung Gasthaus Schwabenbartl abbiegen. Parken entweder am gebührenpflichtigen Parkplatz oder etwas weiter oberhalb beim Gasthaus Schwabenbartl (dort ist die Parkgebühr in Form eines Bieres nach der Tour besser angelegt).

Zustieg zur Wand: Vom Gh. Schwabenbartl den Wanderweg hinauf Richtung Fölz. Am besten erst bei der Fölzalm rechts hinüber zum Winkelkogel queren, die Schotterrinne am Wandfuss der Schartenspitz Nordwand ist recht unangenehm. Einstieg siehe Wandfoto und Topo.

Abstieg: Über den Nordwestpfeiler unschwierig Richtung Gipfelplateau. Oben linkshaltend (Richtung Norden) zur Nordschlucht zwischen kleinem und großen Winkelkogel. Dort absteigen und 2 mal abseilen, die Stände sind gut eingerichtet. Über Geröll zum Einstieg zurück.

Material: Die Stände sind eingerichtet, und könne gegebenenfalls gut verbessert werden. Satz Keile und Cams von 0,3 bis 4.

Charakteristik:
Die Grubers haben neben der freien Begehungen der Nordwestpfeilerkante am kleinen Winkelkogel eine – weitere – anspruchsvolle Tour hinterlassen. Die Tour zieht teilweise weg von einer rein klassischen Linie in die Platten des kleinen Winkelkogels und bietet gute Kletterei in Nordwand typischen Fölz-Fels, aber auch die ein oder andere brüchige Passage. Nur mit Normalhaken gesichert ist sie wohl eine der seltenen ihrer Art, wer gut geschlagene Normalhaken in ihrer natürlichen Umgebung sehen will, hat hier die Gelegenheit dazu – wenn Zweifel aufkommen, kann die Absicherung gut verbessert werden.

siehe Hochschwabführer Auferbauer R 579
infos karl mayr u. jo friedl