wo die wilden kerle wohnen VIII+

Berglandspitz/Hochschwab
EB: Jo Friedl, Stefan Lieb, Patrick Schaudy, Lorenz Holzer Sommer 08/09 v. unten
Schwierigkeiten: recht konstant im VII ten Grad, die beiden Schlüssellängen in etwa VIII+.

in der ersten Sl.Quergang in der 6. Sl.

 

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Anfahrt: Von Bruck; Kapfenberg weiter durch den Thörlgraben nach Thörl, Von Bruck; Kapfenberg weiter durch den Thörlgraben nach Thörl, nun links nach St. Ilgen abbiegen, Schild Bodenbauer und zum Bodenbauer. Beim Bodenbauer Parkordnung und Parkverbote beachten!

Zustieg zur Wand: Vom Bodenbauer auf Forstweg Richtung „Josersee“ und nach ca. 45 min bei der Hoanzlalm Richtung „Klamm Tragöss“ (nicht Josersee) auf den Scheidecksattel (davor gr. Wiese) folgen. Nun ca. 200 m absteigen und kurz danach links in den Graben (Steigspuren, Steinmann). Auf diesen Steigspuren links in den Wald und über eine Rinne. Danach absteigen und zur 2. Schuttrinne mit darüber liegender markanter Höhle queren. Unter der Höhle querend wieder in den Wald und zum Geröllfeld unter der Wand aufsteigen. Der Einstieg ist rechts vom Porzellanpfeiler bei den zwei auffälligen Schuppen. 1,5 Stunden.

Abstieg: Am besten über den Porzellanpfeiler abseilen. 5 x 50m. Die Stände sind nicht schwer zu finden, im unteren Teil ist es auch möglich die Stände der “rien ne va plus” zu benutzen.

Material: Cams von 0,3 bis 3, Satz Stopper. Die Placements sind gut und das Setzen der zusätzlichen Sicherungen ist den Schwierigkeiten entsprechend nicht besonders aufwändig.

Charakteristik: Platten und Wandkletterei von anspruchsvoll bis ganz schön herb – aber eben nie langweilig. Die erste Sl. ist gleich recht eindrucksvoll, in der zweiten gehts recht plattig in gutem Fels dahin. Die dritte wartet dann mit einem selbstazusicherndem Riss, der direkt in den ersehnten Berglandspitz(en) Fels führt. In der 4. Länge wartet die 2. Schlüsselpassage – ein fieser Boulder gleich vom Stand weg. Die ersten zwei Längen sollten einigermassen trocken sein – sonst wirds ungut, denn die Tour verläuft genau entlang des Wasserstreifens, wie mensch am oberen Bild erkennen kann.