rootless IX-

EB: Jo Friedl ; Lorenz Holzer 2005
with a little help from: Jürgen Sartori, Patrick Schaudy und Hannes Gottschlich
IX-(eine Sl.) sonst VII bis VIII-, nur eine Sl. leichter
Stangenwand SW Wand/Hochschwab

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Anfahrt: Von Bruck; Kapfenberg weiter durch den Thörlgraben nach Thörl, nun links nach St. Ilgen abbiegen und zum Bodenbauer.

Zustieg zur Wand: Vom GH Bodenbauer taleinwärts auf Forststraße, bei der ersten Wegteilung rechts weiter und nach ca. 10 min links über den Bach.
In mehreren Kehren die Steilstufe unter der Hundswand umgehend, weiter auf dem guten Weg Richtung Trawiesalm. Der Weg quert ein ausgetrocknetes Bachbett, es folgt ein markanter Lawinenkahlschlag, von dem man die Stangenwand bereits sehen kann. Nach (ca. 50m) diesem kurz vor einer kleinen Lichtung im Wald links abzweigen und steil durch den Wald in Richtung Rauchtal höher (Steinmann markiert die Abzweigung). Durch ein Geröllkar nach der Waldgrenze hinauf. Der Weg verliert sich kurz in einer Wiese unter der Stangenwand. Nun steigt man zum Schuttfeld unter der Stangenwand auf.
Auf das Band über dem Vorbau kommt man am besten über die Renaissance 3 Sl. (6+;7-;6). Der Einstieg der Renaissance ist am höchsten Punkt des Schuttfeldes li. von der Kante des markanten Vorbaus, die sich bis zum Boden zieht. Man muss ca. 25 m im 1. Grad zum E-Bühler klettern.
Zur “rootless” vom großen Schotterplatz am Band in der großen Rinne absteigen und von oben gesehen nach li. zum Einstiegsbolt queren. Der Einstieg befindet sich links unterhalb des Plattenbauchs mit den Wasserrunsen. Details siehe Topo und Wandfoto.

Abstieg: Abseilen mit 50er Duo möglich aber nicht empfehlenswert. Besser zu Fuß in einer Rechtschleife zurück ins Rauchtal u. zum Einstieg.

Material: Stopper Wild – Countrygr. 3-7, Satz Cams 0.4 bis 3. Doppelseil wg. Seilreibung von Vorteil.

Charakteristik: Die Stangenwand: Unendliche Weiten. Weit und breit kein Hängestand! Tja den gibt’s in der rootless auch nicht, dafür sorgen ein paar Bänder und Zwischengelände. Wen das nicht stört (ohnehin nur Frevler!), der klettert eine lange und spannende Tour, die an den schweren Stellen sehr gut gesichert ist. Meist guter Fels, bis auf wenige Ausnahmen in den leichteren Passage. In denen kann’s schon einmal weiter werden, hier helfen die Freunde u. Rocks weiter. Das Fußballplatzl unter der Schlüssellänge ist optimal zum Biwak geeignet! Single Push-Aspiranten werdens allerdings nur zum rasten nutzen;), die Schlüssellänge und die zweite sind echte Perlen u. fallen unter die „Stangenwand-Begehungspflicht“!