groove der wildnis VII

Stangenwand SW Wand/Hochschwabgroove9.jpg
EB: Stefan Lieb; Jo Friedl am 01.10.06
VII (2sl) sonst zwischen -VI und V

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Anfahrt: Von Bruck; Kapfenberg weiter durch den Thörlgraben nach Thörl, nun links nach St. Ilgen abbiegen und zum Bodenbauer.

Zustieg zur Wand: Vom GH Bodenbauer taleinwärts auf Forststraße, bei der ersten Wegteilung rechts weiter und nach ca. 10 min links über den Bach.
In mehreren Kehren die Steilstufe unter der Hundswand umgehend, weiter auf dem guten Weg Richtung Trawiesalm. Der Weg quert ein ausgetrocknetes Bachbett, es folgt ein markanter Lawinenkahlschlag, von dem man die Stangenwand bereits sehen kann. Nach (ca. 50m) diesem kurz vor einer kleinen Lichtung im Wald links abzweigen und steil durch den Wald in Richtung Rauchtal höher (Steinmann markiert die Abzweigung).
Durch ein Geröllkar nach der Waldgrenze hinauf. Der Weg verliert sich kurz in einer Wiese unter der Stangenwand. Nun steigt man zum Schuttfeld unter der Stangenwand auf.
Auf das Band über dem Vorbau kommt man am besten über den Vorbau der Renaissance 3 Sl. (6+;7-;6).Der Einstieg der Renaissance ist am höchsten Punkt des Schuttfeldes li. von der Kante eines markanten Vorbaus, die sich bis zum Boden zieht. Man muss ca. 25 m im 1. Grad zum E-Bühler klettern. Der Einstieg zum “Groove der Wildnis” befindet sich 20m links vom Renaissance Einstieg auf einem kleinen Sporn; goldener Einstiegsbolt. Details siehe Topo. Am Wandfoto » ist der Vorbau der Renaissance schwarz, der Groove… rot eingezeichnet. Die schwarz eingezeichnete Route rechts ist die “rootless”.

Abstieg: Entweder über die Renaissance abseilen oder besser vom Gipfel (Steinmann) über das Rauchtal zurück zum Bodenbauer / Einstieg (bis Einstieg 20 min).

Material: An den Ständen gibt’s jeweils 2 Bolts insgesamt 5 Zwischen-Bolts und 2NH. Stopper Wild-Countrygr. 2-9, Satz Cams 0.4 bis 3. Doppelseil wg. Seilreibung von Vorteil.

Charakteristik: Die Tour ist zwar von den Schwierigkeiten her leichter als die Renaissance, aber etwas anspruchsvoller. Von der Linie her eher klassisch, bis auf wenige Stellen fest und verläuft meistens in gutem Fels. Die Tour sollte in der 4. und 5. Länge vor allem im Bereich des „Buchs“ trocken sein, trocknet aber schnell auf. Wenn man den Vorbau der Renaissance klettert, spart man sich den zwar landschaftlich begeisternden ;) aber doch eher unangenehmen Vorbau. Alles weitere siehe Topo…