blind men´s climb VII+/VIII-

„Weg der blinden Männer“
Gedächtnisführe für Buck die Stubenfliege
Hochschwab / Schartenspitz N Wand
EB: Stefan Lieb, Patrick Schaudy 19.9.1997
VII+/VIII-(1. Sl.) sonst eine Sl VII+ und sonst meist VI/VI+

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Anfahrt: Von Bruck; Kapfenberg weiter durch den Thörlgraben nach Thörl, am Ende des Ortes nach links in den Thörlgraben Richtung Gasthaus Schwabenbartl abbiegen. Parken entweder am gebührenpflichtigen Parkplatz oder etwas weiter oberhalb beim Gasthaus Schwabenbartl (und die Parkgebühr später für ein Bier im Gasthaus ausgeben).

Zustieg zur Wand: Vom Gebührenparkplatz Richtung Gh. Schwabenbartl, dann durch kleine Schlucht den markierten Weg Richtung Fölzalm bis über die Waldgrenze (vom Gh. Schwabenbartl gelangt man hierher über anderen markierten Weg, der gleich jenseits einer kleinen Brücke beginnt). An der steilen Westkante der Schartenspitze vorbei und dahinter über steile Wiesen und Geröll am Schluss der Wand entlang zum Einstieg (BH in 3m Höhe). Der Einstieg liegt zwischen unterem und oberem waagrechten Einstiegsband.

Abstieg: etwa 60 m über Schrofen (II-III) hinauf zum Gipfel. Auf der anderen Seite (nach Osten) etwa 50 m hinab in die Scharte zwischen Schartenspitze und Kleinem Winkelkogel. Von der Scharte absteigend nach Norden zu einer Abseilstelle. Von hier 2×50 m mit Doppelseil hinab (geht auch abzuklettern, dann II). Zwischen den beiden Abseilstellen kurzes Absteigen. Über Geröll zum Einstieg zurück.

Material: Satz Stopper, Satz Cams 0.4 bis 3 Doppelseil wg. Seilreibung von Vorteil.

Charakteristik: Schöne aber anspruchsvolle und anstrengende alpine Kletterei in meist festem Fels. Bohr- und Normalhaken wurden nur an Stellen verwendet, wo nichts anderes mehr geht. Die Mitnahme von Friends und Keilen ist notwendig, endlich eine Tour wo man sein Spielzeug verwenden kann. Die notwendigen Keile lassen sich dann aber auch gut unterbringen. Nicht von der ersten Seillänge abschrecken lassen: sie ist die „unguteste“ Länge und kann auch links über ein Band umgangen werden. In der vierten Länge sollte man beim Bolt relativ tief bleiben und quasi unten umadum nach oben (und schon ist der onsight weg;)) klettern. Eine spannende Tour, gewürzt mit einer kräftigen Prise alpin, zweimal umgerührt und mit der nötigen Motivation abgeschmeckt, na dann Mahlzeit! Objektive Gefahr in der näheren Umgebung: Exzessive Besuche der Fölzalm!