hexentanz der fersen VII-

Häuslhorn S Wand/Reiteralmscanned-picture04.jpg
EB: Stefan Lieb, Johannes Friedl, Bruno Lichtenegger und Max Heu
VII- (2sl) sonst zwischen VI und V

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Anfahrt: Von Saalfelden, Kitzbühl, Bad Reichenhall oder Berchtesgaden nach Lofer. Gleich nach Lofer bei Maurach in Richtung Au abzweigen, von Au weiter durch die Mauerbergklamm bis zum Gasthaus Obermayerberg; Parkmöglichkeit (in Fahrtrichtung Salzburg)

Zustieg zur Wand: Zunächst folgt man etwas 1 Stunde und 15 min. dem markierten Wanderweg Richtung Mayerbergscharte bis zu einer Almhütte. Etwas 100m m hinter der Hütte zweigt auf einer kleinen Anhöhe (bevor es leicht fallend bis zu einem Bachbett geht) ein zu Beginn schwer sichtbarer Jägersteig ab. Diesem folgt man, bis er sich nach einer längeren Linksquerung verliert (gegenüber 30 m Felswand). Nun weglos linkshaltende zum Wandfuß (insgesamt 2 – 2,5 h). Einstieg: Im linken Wandteil fallen 2 Verschneidungssysteme auf (Süd-Verschneidung und Bergvagabundenweg). Die kleine Schlucht unterhalb der rechten Verschneidung etwas 50 Hm hinauf, auf Höhe der ersten Platten auf Grasband etwa 40 m nach rechts zu Bolt. Die 2. SL führt durch den mittleren der schon weit sichtbaren 3 Diagonalrisse (der Riss, der rechts von einem kleinen Dach abgeschlossen ist. Auf diesem Bild sieht man den unteren Wandteil mit dem Einstieg

Abstieg: Solange die Stände nicht verbessert wurden ist Abseilen eher nicht mehr zu empfehlen, die Abseilschlingen sind mittlerweile recht alt. Alternative ist der Abstieg durch die Häuslhornrinne. Vom Gipfel in nordwestlicher Richtung in die Scharte zwischen kleinen und großen Häuslhorn. Nach links (Süden) zieht die Häuslhornrinne hinunter. Anfangs durch viel Geröll bis zu einem Steilabbruch, Am rechten Rand bei geklebtem Ring 40m abseilen. Weiter absteigen, bis die Rinne enger wird und vollkommen mit Geröll aufgefüllt ist. Hier etwas oberhalb nach links auf eine Rippe hinausqueren (Steinmann). Nun auf einem steilen Rampenband zurück zum Einstieg. Ca. 1h vom Gipfel.

Material: Satz Rocks , Satz Cams 0.4 bis 3. Doppelseil wg. Seilreibung von Vorteil.

Charakteristik: Sehr schöne semialpine Kletterroute an oft stark wasserzerfressenem Fels. Die Route hat trotz der 17 Zwischenbolts und Abseilpiste (50 m Doppelseil) einen rechts alpinen Charakter, ist jedoch recht gut absicherbar. Alles weitere siehe Topo…
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