Hochschwab – Hot line for cool days V 5.7 A4+

Hundswand / Hochschwab

EB: Matthias Leitner, Sepp Lang, Alex Fidi, Heimo Ortner um das Jahr 2000 herum.
Zweiter Teil letzte Länge (Vervollständigung der Route über das Abschlussdach): Stefan Lieb und Stefan Brunner April 2010
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Anfahrt: Von Bruck bzw. Kapfenberg weiter durch den Thörlgraben nach Thörl, nun links nach St. Ilgen abbiegen, Schild Bodenbauer und zum Bodenbauer.

Zustieg zur Wand: Vom Bodenbauer über den Wanderweg unter die Hundswand bis 50m hinter der kleinen Holzbrücke. Dort (in Rechtskurve) verlässt man den Wanderweg und steigt über einen anfangs schwer sichtbaren kleinen Steig bis unter den stark überhängenden Wandteil rechts der Plattenwand (Bodenbauerweg). Einstieg befindet sich bei einem Bohrhaken in Hüfthöhe, links der linkesten Sportklettertour.

Abstieg: Abseilen über die Route. Unbedingt ein Seil am dritten Stand fixieren und mit zum obersten Stand mitführen (stark überhängend).

Material: 3 Rurps (nicht gebraucht bei 1.Wh),
viele Pecker (Beaks) klein und mittel (+ ein großer),
10 Knifeblades 1-6,
5 Lost Arrows (3 kurz, mittel, 2 lang),
4 Baby Angles (1,2),
5 Angles (3/4 “-2” je ein Stück),
3 größere Copperheads (bei 1.Wh nicht gebraucht),
1 Satz Rocks,
3 Sätze Cams (C3 und C4) bis Größe 2, 1 Cam C4 Größe 3,
1 Satz Offsetaliens,
2 Sätze Skyhooks (Grapplinghooks, Talons und/oder Bathooks, Petzl Cliffhanger, evtl. 1 ganz großer),
5 Boltlaschen M10.

Charakteristik: Spannende, steile Technokletterei modernen Stils. Teilweise brüchiger Fels; die Schwierigkeit ist an einigen Stellen eher dadurch gekennzeichnet, dass die Placements zwar nicht so schlecht sind, jedoch der FEls einfach nachgebender Natur ist. Meines Wissens die am schwersten bewertete Mehrseillängen-Technotour in Österreich (ob sie es wirklich ist? Keine Ahnung).