herbst schluss panik

alle fotos sind von der neutour am berglandspitz
Der Herbst war ja nicht von der schlechtesten Sorte, und so konnte der ein oder andere seine Projekte vollenden, während andere, wie ich zum Beispiel, mit leiser Wehmut an diverse Fixschlingen denken, die die ersten Vorboten des Winters jetzt wohl oder übel zu spüren bekommen.

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Stefans Projekt auf der Fölz gedeiht zwar, aber noch ist es nicht fertig und was ma so hört, wird es nicht unbedingt die ungeheure Leichtigkeit des rotpunkts sein, die etwaigen Aspiranten verspüren werden. Dort wirds wohl nochmal Winter vor der Fertigstellung.

Dank temporärem Zeitüberfluss hat er aber zumindest seine Linie am Häuslhorn mit dem Zink Robert fertiggestellt und auch geklettert. “denn sie wissen nicht was sie tun…” ist angeblich richtig gut und ungefähr so 7+/8-. Topo folgt.

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Am Berglandspitz hingegen hat sich im vorigen Jahrhundert Martin Bircher einmal rechts von der “rien ne va plus” abgeseilt und ein paar Stände gebohrt, dann blieb es ewig ruhig, und die Schlingen faulten langsam an den Ständen vor sich hin. Martins Fokus schweifte weit weg vom Berglandspitz, während wir Idioten nach wie vor immer und immer wieder um diesen feinen Turm schlichen und ihn auf kletterbare Linien hin beäugten. Mit Unterstützung altbekannter Idioten wie Patrik und Lorenz bastelten Stefan und meine Wenigkeit uns diese tendenziös oleidige Tour hinauf.

Die neue Linie steigt zwischen der “rien ne va plus” und der “Verschwörung der Idioten” ein, zieht dann ziemlich genau an den rechten rechten Rand des Dachs, unter dem angeblich nichts mehr geht, und zieht dann leicht nach links, wobei sie kurz bevor Schluss ist in den Porzellanpfeiler mündet. Wir waren irgendwie zu gierig auf die freie Begehung, und da Herbsttage kurz sind verträgt das Teil noch Putzarbeit. Namen gibts auch noch keinen, aber so in etwa 8+ wirds sein. Topo folgt.

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Auf der Südwand gibts was zumindest teilweise Neues, eine tschechische Partie (?) hat nach zwei Sl. “Seelenwinter” rechts hinauf eine Neutour gemacht, die auf den klingenden Namen Hyperbohrea hört. Näheres von den “svihyibuam” plus Film» (!) und auch das Topo dazu findet sich beim Suchen in den Abgründen des Internets.

  • die hauseigenen Kreationen » am Hochschwab
  • die story zur “Verschwörung der Idioten”
  • hexentanz der fersen », ebenfalls in der Häulhorn Südwand
  • die story zum hexentanz »
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